Was heiĂźt Fortsetzung!
Ich habe völlig den Faden verloren… hoffentlich kommt mit dem Schreiben die Erinnerung wieder…

Zunächst aber wünsche ich Allen ein Frohes neues Jahr 2015.

Also:
Irgendwie ging die Arbeit weiter.
Ich habe Material herangeschleift, es wurde weiterverarbeitet und zack war es verbaut.
Keinen einzigen Nagel habe ich während der Woche rein gehauen…. und abends war – zumindest ich – fix und alle.

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Die KĂĽche sollte eigentlich eine reine KochkĂĽche ohne Sitzecke werden. Ein Stehtresen war geplant, mehr nicht.
Dennoch lernten wir es schätzen, die Biertischgarnitur abends in der Rohbauküche aufzustellen.
Das war viel gemĂĽtlicher und daher gibt es jetzt doch eine Sitzgruppe.

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Die zweite Wochenhälfte war irgendwie zerrissener und wir sind bei Leibe nicht fertig geworden.
Drei Bretter haben wir noch auf’s Dach gelegt, dann waren die langen Bretter alle.

Ilona & Fritz hatten Sonntagsdienst und sind Samstagabend abgereist. Nach dem letzten gemeinsamen Abendessen im Keller – ich vermute es regnete wieder mal – sind dann alle zum Schlafen und Duschen nach Hause gefahren. Bei Andrea und mir war nun entgĂĽltig die Luft raus.
Sonntags haben wir zwar noch versucht die Sandsteinplatten auf der Feuerstelle zu vermörteln aber das ging in die Hose. Zuviel Überstand. Die Teile kippten nach außen.

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So ging Sonntags alles sang- und klanglos zu Ende. Schade eigentlich – aber wir hatten absolut keine Energie mehr.

Von August bis November hat sich dann nichts wesentlich verändert. NatĂĽrlich hat es geregnet – und natĂĽrlich haben sich auf der Abdeckfolie zwei riesige Wassertaschen gebildet – und natĂĽrlich hat mich eine beim Entleeren erwischt.

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Daher habe ich lediglich noch ein paar lange Bretter geholt und auf das Dachgebälk gelegt, damit der Regen besser abläuft.
Mittlerweile habe ich es geschafft, das Dach dicht zu machen.

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Obwohl wir viel gearbeitet haben und das vorläufige Ergebnis super aussieht, waren wir (Andrea & ich) so erschöpft, dass wir uns zunächst gar nicht richtig freuen konnten. Es zeigte sich, dass wir uns viel zuviel vorgenommen hatten. Die widrigen Umstände machten es natürlich auch nicht besser.
Erst etliche Wochen später hatten wir wieder Energie uns mit einem Raclette-Abend in der Jurte bei unseren Freunden für Ihre Hilfe zu bedanken.

Das war ein sehr schöner Abend…

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… viel Essen , nix arbeiten.

LG Jurtenkurt